Archives: Oktober 2010

Wo haben sich die Weltläden in Baden-Württemberg „versteckt“??

Categories: Fairer Handel, Laeden
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Published on: 28. Oktober 2010

Viele Leute fragen sich, wo finde ich überhaupt das Fachgeschäft für den Fairen Handel, den Weltladen. Hier zeige ich euch kurz auf, was für 2 Möglichkeiten die besten und einfachsten sind.

1. Auf der Seite des Weltladen Dachverbandes findet man alle Weltläden, die dem Weltladen Dachverband (es sind nicht alle Weltläden im Dachverband) sind. Bundesweit! Hier ist der Link: http://weltlaeden.de/

2. Die bessere Möglichkeit für Baden-Württemberg ist, dass man die Karte, gefunden auf der Seite des DEABs, anschaut. Die Karte hat den Vorteil, welchen Karten nun mal haben: Man kann rein zoomen und sieht so auch die Weltläden der Umgebung =).

Viel Spaß beim Weltladen finden!

(Quelle: http://weltlaeden.de/, http://www.dachverband-entwicklungspolitik-bw.de//html/start.html)

Neue Klimahauptstadt: Freiburg

Categories: Umwelt
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Published on: 26. Oktober 2010

Zum zweiten Mal wurde der Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ verliehen. Freiburg hat gewonnen. Auch Esslingen und Ratekau sind Sieger in ihren Klassen. Leipzig, Hannover und Nordhausen gewinnen Sonderpreis.

Freiburg gewann, in der Gesamtklasse, knapp vor Frankfurt am Main und Heidelberg und darf sich ab heute „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ nennen. 73 Kommunen haben sich beworben und Freiburg hat sich durchgesetzt und darf sich über eine neue Solarenergieanlage, gestiftet von First Solar und mit einer Leistung von 30 Kilowatt, freuen. Freiburg war besonders gut, weil sie ein großes bemühen haben, den Klimaschutz in der Siedlungsplanung zu verankern.

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Schnell geblickt: Die MDG, acht Ziele gegen Armut

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Published on: 25. Oktober 2010

Von den Millenniumsentwicklungszielen, welche bis 2015 verwirklicht werden sollen, sind wir noch weit entfernt. Im Jahr 2000 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Millenniumswentwicklungsziele. Doch was sie genau sind, wird in diesem kurzen Video innerhalb von 3 Minuten gut erklärt.

Mehr über die Milleniumsentwicklungsziele hier im Blog.

(Quelle: http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/8millenniumsziele.html)

Diese Woche einfach mal Fremdgehen

Categories: fairbessern
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Published on: 24. Oktober 2010

Fremdgehen? Na klar!  Einfach mal Fremdgehen, ohne dass der Partner es merkt. Das wäre doch mal was, oder? Wie wäre es mal mit Fremgehen, so, dass andere es es merken, oder sogar gemeinsam mit dem Partner. Fremdgehen, bei dem es einem danach ohne Gewissensbisse besser geht als davor. Natürlich meine ich nicht Fremdgehen auf sexueller Ebene, sondern Fremdgehen im Sinne von „In die Fremde gehen“. Fremd, unbekanntes, neues, was uns Angst macht und vielleicht ist es doch super.

Probiert doch diese Woche mal dem Alltag zu entfliehen und geht fremd. Seid bewusst auf den Seitensprung in die Fremde aus.
Muss es immer das Gemüse aus dem Aldi sein? Ab zum Wochenmarkt und regionales einkaufen. Damit tut man nicht nur sich selbst was gutes!
Schon wieder derselbe Bäcker? Vielleicht hat der Bäcker 2 Straßen weiter ja noch besseres und leckeres Brot!
Fleisch aus dem Kühlregal? Auf zum nächsten Metzger und bei guter Beratung frisch einkaufen.
Konventioneller Kaffee? Probiere es doch mal mit fairtrade!
Lass das Auto stehen und nehme den Bus, Rad oder die Bahn!
Fernsehen? Muss das sein? Wie wäre es mal mit einem Spieleabend, oder einfach nur einem guten Buch!
Schon lange nicht mehr mit einem guten Freund getroffen? Mit dem Handy kann man noch telefonieren und sich verabreden!
Einfach mal der Müllabfuhr danke sagen, dass sie regelmäßig vorbei schauen und so selbstverständlich den Müll mitnehmen!
Der Oma auf der Parkbank im vorbeigehen einen schönen Tag wünschen, so wird ihr auch der Tag versüßt.
und und und …
Der Fantasie ist natürlich keine Grenzen gesetzt. Einfach mal Fremdgehen und Neues entdecken.

Berichtet mir, wie es euch ergangen ist! Ich schau auch mal, wie es mir dabei ergangen ist!

Fairspielt sein und spielend einen Preis gewinnen

Categories: Beschaffung, fairbessern
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Published on: 21. Oktober 2010

Die Aktion fair spielt richtet einen Wettbewerb aus. Informiert Kindergärten, Krippen oder Eltern-Kind-Gruppen über die faire Beschaffung von Spielzeug und gewinnt bis zu 2500 Euro. Einsendeschluss ist der Mai 2011.

Dieser Wettbewerb richtet sich zwar nur an Kindergärten, Krippen, Horte, Kindertagesstätten und Eltern-Kind-Gruppen, aber vielleicht kennt ihr jemand, der in diesem Bereich arbeitet oder bietet euch sogar an mit euren Kindergarten in der Umgebung dieses Projekt durchzuführen, um den Preis zu gewinnen. Gewinnen kann man 2500 Euro, 1000 Euro, 500 Euro und viele Trostpreise.

Ihr müsst nur in der jeweiligen Stelle mit den Kindern, den Eltern oder sogar der Gemeinde, ein Projekt durchführen. Welche Art von Projekt ist nicht vorgegeben. Nur eins ist wichtig: „Mindestens ein Element des Projektes soll Kindern das Anliegen näherbringen, dass Spielzeug unter fairen Bedingungen hergestellt werden sollte.“

Ihr dokumentiert das ganze Projekt und schreibt einen Projektbericht und das war es schon. Klingt doch gar nicht so schwer. Also macht mit!

Weitere Infos über faire Beschaffung bei Spielzeug und die genaue Wettbewerbsausschreibung findet ihr unter: http://fair-spielt.de/.

(Quelle: http://fair-spielt.de/)

Dokumentation: Fairness statt Ausbeutung

10_10_06_fairness-statt-ausbeutung Eine Broschüre des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) berichtet in 48 Seiten über soziale Verantwortung der Beschaffung.




Die Broschüre kam September dieses Jahres raus und gibt es hier zum Download: direkter Link.

Es werden diese Themen abgehandelt:

  • Kriterien und Instrumente für die sozial verantwortliche Beschaffung
  • Instrumente für den Nachweis sozialer Standards
  • Alternativen: Bietererklärung und zielführende Maßnahmen
  • Anregung für den Einstieg in die sozial verantwortliche Beschaffung in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen

Alle diese Bereiche werden gut und anschaulich dargestellt. Mit vielen Links gespickt, bekommt man noch mehr Infos über das abgehandelte Thema.

Natürlich werden auch die Grundlagen des Fairen Handel, wie ILO-Normen, Gütesiegel usw. abgehandelt. Ebenso ist der ökologische Bereich ein weiterer größerer Punkt der Broschüre.

Bestellen kann man die Broschüre auf der Internetseite (siehe Quellenangabe) auch als Printmedium.

Reinschauen lohnt sich auf jeden fall.

(Quelle: http://www.kda-ekd.de/publikationen/2010/10/9700.php
Bildquelle: http://www.kda-ekd.de/media/images/publikationen/2010/10_10_06_Wegweiser.jpg)

Wie Menschen in armen Ländern dem Klimawandel die Stirn bieten

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Published on: 20. Oktober 2010

Dieser Tweet kam grad bei mir rein. Schnell angeklickt, oha es öffnet sich ein youtube-Video.

Es ist ein kurzes (Werbe-)Video von Oxfam. Es bringt nicht viel neues, aber ich find es grafisch nett gemacht, deswegen möchte ich euch es nicht vorenthalten.

Klimawandel visiuell erleben…

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Published on: 20. Oktober 2010

Das Projekt The-Critical-Mass stellt in verschiedenen Diagramm Arten den Klimawandel visuell dar. Eine super Sache, da das aktuelle und langsam auch schon nervtötende Thema: „Klimawandel“  schön dargestellt wird. Das ganze wird dann noch gespickt mit ein paar Zusatzinformationen. Die Seite regt zum ausprobieren und rumspielen an. Einfach mal testen!

Es gibt verschiedene Formen der Darstellung. Da ist einmal das dreidimensionale Scheibenmodell, in dem alle Faktoren des Modells angezeigt werden, dann noch die zweidimensionale Ansicht des Modells, um einzelne Dekaden zu vergleichen und zu guter Letzt noch das Säulendiagramm um um einzelne Faktoren und deren zeitlichen Entwicklung darzustellen.

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Europäische Fußballligen kämpfen gegen den Hunger

Gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen rufen alle großen europäischen Fußball-Ligen dieses Wochenende (22.-24. Oktober) zum Kampf gegen den Hunger in der Welt auf. Aktionen erreichen im Profisport sehr viele Menschen, deswegen ist das eine super Maßnahme.

Bei der Freitagpartie dieses Wochenend wird das „The 1 Billionhungry project“ gestartet. Das Projekt hat das Ziel eine Millionen Unterschriften gegen den Hunger zu sammeln, die im November an alle Regierungschefs der UN-Mitgliedsstaaten übergeben werden. Symbol der Aktion ist eine gelbe Pfeife, die an diesem Wochenende in allen 18 Begegnungen der Bundesliga und 2. Bundesliga genutzt wird – getreu dem Motto “blow the whistle – stop hunger”.

“Auf dem Platz sind wir Konkurrenten, aber den Kampf gegen den Hunger können wir nur gemeinsam gewinnen”, sagt DFL-Geschäftsführer Tom Bender. “Der Fußball hat eine soziale Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb werden die großen europäischen Ligen innerhalb der EPFL (European Professional Football Leagues) an diesem Wochenende gemeinsam ihre mediale Präsenz nutzen, um den Kampf gegen den Hunger weiter zu forcieren.”

(Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2009/index.php?f=0000165954.php)

Äthiopien missbraucht Entwicklungshilfe

Die Regierung Äthiopiens setzt Entwicklungshilfe zur Unterdrückung der Opposition ein. Der Zugang zu grundlegenden staatlichen Leistungen, die Geberländer finanzieren, werde von der Unterstützung der Regierungspartei abhängig gemacht, heißt es in einem Bericht von Human Rights Watch.

In einem 105-seitigen Bericht berichtet Human Rights Watch, wie die äthiopische Regierung mit Spenden die Opposition unterdrückt.  “Wie selbstverständlich benutzt die äthiopische Regierung den Zugang zu Hilfsleistungen als Waffe, um Menschen zu beeinflussen und oppositionelle Gedanken zu bekämpfen”, erklärte Rona Peligal, Leiterin der Afrika-Abteilung von Human Rights WatchBeamte verweigern den Oppositionellen und Bürgerrechtlern die staatliche Hilfe, Lehrer werden eingeschüchtert um Staatsdienst von Menschen mit unabhängigen politischen Ansichten zu säubern und Kindern wird ein Parteidenken der Regierungspartei aufgedrückt. Alles bezahlt von der Entwicklungshilfe aus dem Ausland.

Auch Bauern wird der Zugang zur Unterstützung verwehrt, weil sie die Regierung nicht unterstützen. Öffentlich wird bekannt gegeben, dass man die Oppositionellen auffinden würde und ihnen ihre Privilegien, also den Zugang zu Dünger und Nothilfe, entziehen werde.

Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass die Regierungspartie bei der letzten Parlamentswahl im Mai 2010 99,6% der Stimmen erreichte.

(Quelle: http://epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6588%3Aaethiopien-nutzt-entwicklungshilfe-fuer-repression&catid=99%3Atopnews&Itemid=31)
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