Frankfurt hat es geschafft: Fairtrade-Town

Categories: Fairer Handel
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Published on: 24. Januar 2011

Frankfurt hat es geschafft. Als erste Metropole Deutschlands ist Frankfurt eine Fair-Trade Town geworden. Heute wird der Stadt die Urkunde überreicht.

Um eine Fair-Trade-Town zu werden, müssen 5 Kriterien innerhalb der Stadt erfüllt sein.

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune / des Kreistages vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeister-, bzw. Landratsbüro Fair Trade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt (bzw. Gemeinde/Landkreis) den Titel „Fairtrade Stadt“ (bzw. Gemeinde/Landkreis) anzustreben.
  2. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ (bzw. Gemeinde/Landkreis).
  3. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ (bzw. Gemeinde/Landkreis) die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  4. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fair Trade-Produkte ausgeschenkt.
  5. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.

Frankfurt hat alle diese Kriterien erfüllt und darf sich ab sofort eine Fair-Trade-Town nennen. Weiter Infos, wie Frankfurt das gemacht hat, findet ihr unter: http://fairtradetown-frankfurt.de/.

Frankfurt ist somit eine von 32 deutschen und Fair-Trade-Towns. Insgesamt gibt es auf der ganzen Welt bisher 890 FTT. Weiter Infos zu FTTs in anderen Ländern findet ihr hier. Ob eure Stadt auch eine FTT ist, oder sich gerade bemüht eine zu werden, könnt ihr auf dieser Karte sehen. Ihr könnt gerne auch eure Stadtverwaltung anfragen, ob sie nicht auch eine FTT werden wollen. Materialien und Informationen findet ihr unter: www.fairtrade-towns.de.

(Quelle: http://fairtradetown-frankfurt.de)

Public Eye Award – Wer ist das übelste Unternehmen des Jahres

Categories: Umwelt, Vorstellung
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Published on: 21. Januar 2011

In einer Woche geht die Abstimmung über den Public Eye Award zu Ende. Wer wird zum üblsten Unternehmen des Jahres gewählt? Neste Oil liegt vorne, doch noch ist Zeit zum abstimmen.

Der Public Eye Award wird seit 2000 jedes Jahr zum Jahrestreffen der World Economic Forums in Davos verliehen. Nächsten Freitag ist es wieder soweit. Die Public Eye Awards zeigen den Akteuren der Weltwirtschaft, dass Menschen und Umwelt verachtende Geschäftspraktiken Konsequenzen haben – primär für die davon Betroffenen, aber auch für das Firmenimage. Seien dies ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Umweltsünden, absichtliche Fehlinformation oder Nichteinhalten der Unternehmensverantwortung.

Die Jury des Awards haben sich von 30 Unternehmen auf 6 geeinigt, über die online abgestimmt werden kann. Hier sind die 6 Unternehmen und ihre schlimmsten Praktiken kurz erklärt:

  1. Neste Oil verkauft unter dem irreführenden Namen „Green Diesel“ im grossen Stil Biosprit aus Regenwaldabholzung.
  2. BPs Öldesaster im Golf von Mexiko hat elf Menschen das Leben gekostet und riesige Meeresgebiete auf Jahre abgetötet.
  3. AngloGold Ashanti vergiftet beim Goldabbau in Ghana Land und Leute.
  4. Axpo bezieht Uran aus dem verstrahltesten Ort der Welt und hat dies jahrelang verschleiert.
  5. Foxconns miserable Arbeitsbedingungen haben 2010 mindestens 18 junge Chinesen in den Selbstmord getrieben
  6. Philip Morris klagt gegen Uruguays Raucherschutzgesetze und unterminiert damit staatlichen Gesundheitsschutz.

Mehr Infos über die einzelnen Unternehmen und ihre Machenschaften findet ihr hier.

Wenn euch eins der Unternehmen dieses Jahr auch so richtig aufgeregt hat, dann stimmt noch bis nächste Woche Freitag hier ab.

Viel Spaß beim Voten

Airpod: Das Auto, das mit Druckluft fährt

Categories: Umwelt, Vorstellung
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Published on: 20. Januar 2011

Nachdem ich gestern Abend noch ein bisschen im Internet nach Autos mit alternativen Treibstoffen gesucht habe, bin ich unter anderem auf dieses tolle Auto gestoßen. AIRPOD ist ein Auto, was sich vollständig mit Druckluft fortbewegen soll. Dieses Jahr startet die Produktion durch das Schweizer Unternehmen.

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Das Schweizer Unternehmen Catecar S.A. bringt im Frühjahr dieses Jahres die Drukluftautos Airpod und AirpodCargo heraus. Wobei letzteres die Transportvariante des Airpod ist. Die beiden Autos fahren mit Druckluft, die über einen Kompressor im „Tank“ gespeichert wird. Zusätzlich ist möglich, den „Tank“ über die Erhitzung von Umgebungsluft aufzufüllen. Dafür wird aber ein Brennstoff wie Benzin und Diesel benötigt.

Der Airpod ist ideal für den Stadtverkehr, weil er dort ohne die Erhitzung von Umgebungsluft auskommt und bei einer maximal Geschwindigkeit von 50 km/h ungefähr 200 km fahren kann. Befüllt wird der Tank mit dem Kompressor innerhalb von 4 Stunden.

Nach dem Airpod und dem AirpodCargo will Catecar S.A. auch noch ein Airpod Maxi Cargo mit noch größerem Ladevolumen und einen Airpod Truck heraus bringen. Auch ein Airpod Oneflowair steht in Planung, das wird dann ein Cabrio Airpod.

Der Airpod wird 250 kg Leergewicht haben und 12.000 Schweizer Franken kosten. Der CO2-Ausstoß ist selbst bei Erhitzung der Umgebungstemperatur mit 12g CO2 pro Kilometer sehr gering. Auch der Motor wird sich laut Herstellerseite nicht so schnell abnutzen, weil es ein „kalter“ Motor ist. Die Unterhaltungskosten des Autos sind damnach nicht hoch.

Ein super Auto. Ich bin gespannt, ob man diese bald auf der Straße rum fahren sieht. Wer weiß, vielleicht ist die Cargo-Version das ideale Postauto.

Weiter Infos gibt es hier: www.catecar.ch

(Bildquelle:http://www.catecar.ch/images/airpod_comm_presse.jpg )

E 10 – Ein Votum für die Umwelt? Ein Votum gegen Leben!

Categories: Umwelt
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Published on: 19. Januar 2011

Seit Anfang dieses Jahres wird der Ottokraftstoff E 10 in Deutschland umgesetzt. Doch ist der neue Biotreibstoff wirklich besser für die Umwelt? Und wie sieht es aus mit den Folgen des Anbaus für E 10? Biotreibstoff basiert ja immerhin auf Pflanzen, meistens Nahrungsmittel!

Das Europäische Parlament hat durch die Richtlinie 2009/30/EG beschlossen, in allen Mitgliedsstaaten den Ottokraftstoff mit bis zu 10% Bioethanol (E 10) anzubieten. Dadurch soll die Abhängigkeit von Öl und der CO2-Ausstoß verringert werden. In Deutschland wurde dieser Kraftstoff Anfang des Jahres eingeführt. Durch die Verwendung von E 10 soll mindestens 35 Prozent CO2 eingespart werden. newsimage

Soweit zu den Vorteilen. Jetzt zu den Nachteilen und Problemen. Ein Problem der Autofahrer ist, dass nicht Autos den neuen Kraftstoff vertragen. Wenn du wissen willst, ob dein Auto den Kraftstoff verträgt, könnt ihr hier nachschauen. Ein weiteres Problem für die Autofahrer: der Kraftstoffverbrauch steigert sich durch E 10 um 3%. Das dadurch der CO2-Ausstoß wieder ein bisschen höher wird, ist logisch.

Der CO2-Ausstoß erhöht sich drastisch, bei der Herstellung und der Logistik von E 10. Deutschland beispielsweise müsste für die Herstellung von E 10 im eigenen Land die 4-fache Fläche der gesamt verfügbaren Ackerfläche Deutschlands mit Energiepflanzen bebauen. Deutchland muss den Biotreibstoff einkaufen. Ob das Zuckerrohr und Soja aus Brasilien, Yucca aus Kolumbien oder Palmöl aus Indonesien und Thailand ist, sind für die Folgen unherheblich. Die Logistik-Kosten steigen! (weiterlesen…)

RESTRISIKO – Der mögliche Supergau (Film)

Categories: Umwelt, Vorstellung
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Published on: 18. Januar 2011

Vielen Menschen in Deutschland ist nicht klar, wie gefährlich Atomkraftwerke wirklich sind und welche Folgen, zum Beispiel durch ein Brand, in einem Kernkraftwerk entstehen können. Um dies zu verdeutlichen, wird am Dienstag Abend um 20.15 Uhr auf Sat. 1 ein Film namens „Restrisiko“ gezeigt, der uns zum Nachdenken und zum kritischeren Denken und Handeln in diesem Thema bringen soll.

Restrisiko: Die Story

Das Szenario: Der Nuklearunfall im Kernkraftwerk Oldenbüttel ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik. Zwei Millionen Menschen müssen evakuiert werden. Nur die AKW-Sicherheitschefin Katja Wernecke (Ulrike Folkerts) kehrt in die kontaminierte Zone zurück, um Beweise für die Ursache des GAUs zu finden. Noch drei Monate zuvor war ihre größte Sorge, dass der Laufzeitverlängerung des AKWs nicht zugestimmt wird und damit ihr Arbeitsplatz gefährdet ist.

Einen Brand im Kernkraftwerk will sie daher genauso wie ihr Vorgesetzter Werksleiter Wessel (Kai Wiesinger) verschweigen. Nichts soll nach außen dringen und der Vorfall vertuscht werden. Trotzdem erfährt die Presse davon und berichtet umfassend. Steffen Stratmann (Matthias Koeberlin), der sich als Kommunikationsberater vorstellt, soll das lädierte Image des AKWs wieder aufpolieren. Doch noch bevor er eine langfristige Strategie ausarbeiten kann, passiert der Unfall.. (weiterlesen…)

„Rapucation – Guten Appetit“… Rappen gegen den Hunger

Categories: Vorstellung
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Published on: 14. Januar 2011

Die Berliner Rapper „Rapucation“ wollen eine „Vermittlung von Unterrichtsinhalten durch Rapmusik“, schaffen. Mit diesem Lied wollen sie auf die Ernährungsproblematik der Welt aufmerksam machen.

Das Team von Rapucation hat schon diverse Lieder geschrieben, die regelmäßig im Unterricht eingesetzt werden. Der Lerneffekt durch diese Form der Eselsbrücken-Bildung ist vor Rapucation getestet und als gut befunden worden. Mehr zu der Studie unter: http://www.rapucation.de/sites/template.php?page=3

In dem Lied „Guten Appetit“ rappen Rapucation über die alltäglichen Konsumgewohnheiten. Unter anderem werden die nicht nachhaltig produzierten Lebensmittel unter die Lupe genommen. Mit korrekten Fakten, wird das Lied abgerundet. Entstanden ist das ganze im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung im Jahre 2008.

Genug geredet. Hier ist der Videoclip:

Mehr Infos über Rapucation und ihre Lieder findet ihr unter: www.rapucation.de

GTZ + DED + Inwent = GIZ

Categories: Entwicklungspolitik
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Published on: 11. Januar 2011

Seit Anfang dieses Jahres gibt es die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Sie ist ein Zusammenschluss der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Inwent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung und des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Im Auftrag der Bundesregierung wird die GIZ weltweit in der internationalen Bildungsarbeit aktiv werden.

Die GIZ ist ein Bundesunternehmen und wird die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützen. Die GIZ kann dabei auf dabei auf die langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen der GTZ, DED und Inwent zurückgreifen. Jegliche Angebote dieser drei Organisationen werden durch die GIZ weitergeführt.

Die GIZ ist in mehr als 130 Ländern weltweit aktiv. In Deutschland ist das Unternehmen in nahezu allen Bundesländern präsent. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bonn und Eschborn. Weltweit beschäftigt die GIZ etwa 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – über 60 Prozent von ihnen sind einheimische Kräfte. Hinzu kommen rund 1.135 Entwicklungshelferinnen und -helfer, 750 integrierte und 324 rückkehrende Fachkräfte, 700 einheimische Fachkräfte in Partnerorganisationen sowie 850 weltwärts-Freiwillige.

(Quelle: http://www.presseportal.de/pm/12444/1742648/deutsche_gesellschaft_fuer_internationale_zusammenarbeit_giz_gmbh, www.giz.de)

Ein paar erholsame Tage…

Categories: Allgemein
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Published on: 24. Dezember 2010

… wünsche ich euch. Frohe Weihnachten und eine gute Zeit bis ins Neue Jahr. Rutscht gut rein!

Wer weiß, vielleicht findet ihr unter eurem Weihnachtsbaum ja auch das ein oder andere faire Geschenk =).

SAVE AS WWF, SAVE A TREE

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Published on: 22. Dezember 2010

158078_158395667536747_5754899_n Ihr wollt anderen den guten Umgang mit Papier beibringen, seid es aber leid immer abgewiesen zu werden? Dann habt ihr jetzt mit einem neuen Datei-Format wenigstens den Papiervebrauch durchs Drucken zu verringern. „.wwf“ verhindert das ausdrucken von PDFs.

Die meisten Text-Datein, die durchs Internet geschickt werden sind PDFs. Die Meisten, die diese PDFs erhalten drucken diese aus, um sie so zu lesen und mitzunehmen. Die Meisten, die diese Ausdrucke mitnehmen, besitzen auch ein Handy, PDA, E-Book-Reader …, mit denen man die PDFs auch lesen könnte. Die Meisten sind sich ihres enormen Papierverbrauchs nicht bewusst.

Die Umweltstiftung WWF hat das gleichnamig Format „.wwf“ entwickelt, um den enormen Papierverbrauch durch Ausdrucke, zu verringern. Dieses Format ist ein PDF-Format, dass die Druckoption der PDF ausschaltet. Man kann diese Datei also nicht ausdrucken, bleibt aber eine PDF. Das heißt, sie kann mit jedem Programm geöffnet werden, mit dem man auch PDFs öffnen kann.

Um eine Datei mit diesem Format zu erstellen, muss man sich das Programm runterladen. Es installiert einen PDF-Drucker. Wenn man eine Datei drucken will, kann man unter den Druckoptionen den Drucker „save as wwf“ auswählen und schon hat man eine nicht druckbare PDF.

Das Programm findet ihr hier.

Mit .wwf könnt ihr die Personen, an die ihr eine PDF sendet, sanft darauf hinweisen, dass der Papierverbrauch durch Ausdrucke vermindert werden kann. Helft dabei dieses Format zu verbreiten.

(Quelle: http://www.saveaswwf.com/de/, Bildquelle: http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/hs1248.snc4/158078_158395667536747_5754899_n.jpg)

Ecosia – Die grüne Suchmaschine

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Published on: 20. Dezember 2010

Ecosia ist im neuen Gewand. Seit 2009 wird mit Ecosia eine Grüne Suchmaschine angeboten. Seit ein paar Tagen ist der re-launch der Seite online und bietet eine vielzahl von Neuerungen.

Ecosia ist eine Suchmaschine, bei der die Einnahmen durch Affiliate-Links (Werbelinks von Partnerunternehmen) dem WWF gespendet werden, die diese Spende wiederum für ihre Arbeit im Amazonas benutzen. Seit dem Start der Suchmaschine wurden bisher ca. 130.000 Euro gespendet.

Diese Affiliate-Links heißen bei Ecosia EcoLinks. Wie das ganze Funktioniert könnt ihr in diesem Video sehen.

Ecosia gleicht auch die CO2-Ausstöße der Suche aus. Ihr Partner Pure investiert bei jeder Suche in Gold-Standard-Projekte zur Schaffung von erneuerbaren Energien.

Die Suchmaschine benutzt die Suchengine von Bing und Yahoo, was ein gutes Suchergebnis garantiert. Ecosia bietet mit der neuen Version auch eine Bildersuche, Videosuche, Maps Funktion und noch vieles mehr.

Ihr könnt Ecosia natürlich auch in die Suchzeile eures Browsers hinzufügen. Wie das ganze geht, wird hier erklärt: http://ecosia.org/install.php

Viel Spaß mit der „grünen Suche“.

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Schlagwörter Wolke


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